Rückblick

Hier finden Sie eine Auswahl vergangener Konzerte.

Liebesleid am Oldenburger Hof

Liebesleid am Oldenburger Hof

  • » Sonntag, 17. März 2019 um 16.00 Uhr, Oldenburger Schloss, Schlosssaal

Die unglückliche Liebe von Graf Anton Günther (1583-1667) und Elisabeth von Ungnad, sowie die dramatischen Umstände der zweiten Ehe ihres unehelichen Sohnes Anton I. sind Thema dieses Konzertes, welches in Kooperation mit dem Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg stattfindet.
Umrahmt werden Texte, die die Schicksale der Beteiligten näher beleuchten, von höfischer Musik und historischen Tänzen aus dem 17. und 18. Jahrhundert.
Ausführende sind das Kammerorchester St. Anna Bardenfleth unter dem Dirigat von Thomas Bönisch, das sich hauptsächlicher der Aufführung barocker Werke widmet.
Die Tanzeinlagen gründen sich auf Originalchoreographien des 17. Jh. Sie werden unter der Leitung von Iris-Michaela Schmidtmann von Tänzerinnen und Tänzern aus dem Bereich des historischen Tanzes interpretiert.
Karten zu 15€ sind an der Kasse im Schloss erhältlich.
Vorverkauf: ab dem 12. März an der Kasse im Schloss.
(Bildnachweis Elisabeth v. Ungnad, Anton I.: LMO 26.832 Foto: Sven Adelaide)

Solomon - Serenata von William Boyce

Solomon - Serenata von William Boyce

  • » Sonnabend, 6. Juli 2019 um 18:00 Uhr, Klosterkirche Lippoldsberg

Solomon? Da fällt einem doch als erstes das Oratorium von Händel ein, der das Londoner Musikgeschehen zur Zeit von William Boyce stark dominierte. Doch William Boyce (1711-1779) setzt sich deutlich mit seinem 'Solomon' von Händel ab: mit der italienischen Bezeichnung Serenata demonstrieren sowohl der Textdichter Edward Moore als auch Boyce nicht nur ihre Unabhängigkeit vom Oratorium sondern auch den betont weltlichen Charakter des Werks. Händels Librettist leitete seien Text aus den biblischen Berichten über Salomos Herrschaft ab, Moore hingegen verwendete das Hohelied Salomos selbst.
Neben einem großartigen Eingangschor, der das Werk in Salomos Regierungszeit verlegt, handelt es sich um einen erweiterten Dialog zweier Charaktere, kurz nur 'he' und 'she' genannt, die ihre Liebe in allen Farben und Facetten besingen. Inspiriert von der englischen Landschaft lässt Boyce seine beiden Akteure musikalisch durch die Natur und Jahreszeiten wandern.
Boyce' 'Solomon' erfreute sich großer Popularität und wurde noch lange nach seinem Tod gespielt. Erst mit der aufkommenden Prüderie der Viktorianischen Zeit strich man ihn - völlig zu Unrecht - aus den Konzertprogrammen, denn es ist schwer, John Potters 1762 veröffentlichtem Urteil über 'Solomon' nicht zuzustimmen: "Seine Serenata ist ein großartiges Stück, eine schöne Komposition! ...es ist subtil, es ist elegant und erhaben. Es starrt den Italienern ins Gesicht und fragt sie, mit welchem Recht sie die Kunst der schönen Modulation allein beanspruchen können?! Wie zart die Luft darin, wie bezaubernd die Melodie! Kann etwas mehr so sein? Wirklich ist es fast unmöglich!"

Sopran: Constanze Brüning
Tenor: Simon Jass
Kleiner Cäcilienchor
Kammerorchester St. Anna Bardenfleth
Leitung: Thomas Bönisch


Eintritt: 16 Euro

Weitere Konzerttermine:
So 23. Juni um 17:00, Im Rahmen des Garten-Spektakels auf dem KulturGut Poggenhagen, Gut Harms 5, 31535 Neustadt am Rübenberge anlässlich des 10-jährigen Bestehens der "Gartenregion Hannover".
Sa 29. Juni, Oldenburger Schloss, 17:00 Schlosssaal
So 30. Juni, Oldenburger Schloss, 11:30 Schlosssaal